Deutscher Hallenrekord durch Jana Müller-Schmidt


Mit 13,19 Metern hat Jana Müller-Schmidt bei ihrem Saisonauftakt bei den Masters-

Hallenmeisterschaften der Senioren in Hamburg außer Konkurrenz überraschend einen neuen deutschen Rekord in der W60-Klasse aufgestellt. Im zweiten Versuch steigerte sie damit die bisherige Bestmarke von Birgit Plifke (TSV Bayer Leverkusen) von 12,88 m gleich um 31 Zentimeter.


Ihre Mutter Leonide Baum (W85) startete mit zufriedenstellenden 5,12 Metern in die Saison, hatte sie doch die angepeilte 5-Meter-Marke damit deutlich übertroffen. Mit der drei Jahre jüngeren Ingrid Holzknecht hat sie von nun an jedoch eine „unschlagbare“ Gegnerin in ihrer Altersklasse. Die Seniorin von der LG Elmshorn steigerte den bisherigen deutschen Masters-Rekord von 6,37 Metern von Wanda Krempl (SV Oberderdingen) aus dem Jahr 2018 gleich um mehr als einen Meter auf nunmehr 7,61Meter (!)

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Milana Litau verteidigt Vize-Landestitel über 200 Meter in Hannover


Bei den Nieders. Landes-Hallenmeisterschaften in Hannover bei der Jugend U118 konnte Milana Litau von der TuSG Ritterhude als einzige Vertreterin der SG Osterholzer Leichtathleten (SOL) ihren Vizetitel über die lange 200 m-Sprintstrecke aus dem Sommer auch über die Hallenrunde verteidigen.

Nur Nicola Bröger von der LG Braunschweig nutzte ihre Chance und blieb in 25,50 Sek. als einzige Sprinterin unter der 26-Sekundengrenze. Milana Litau verteidigte ihren zweiten Rang in 26,06 Sek. knapp vor der letztjährigen Freiluftmeisterin Caroline Marie Viole von der SG Bredenbeck-Holtensen.

 

Über die 60 m-Kurzsprintstrecke hatte es im ersten Rennen der noch jungen Hallensaison auf Rang vier am Vortag nicht ganz zum Siegerpodest gereicht. Ihre letztjährige 60 m-Bestzeit (7,99 Sek.) konnte Milana zwar schon im Halbfinale in 7,90 Sek. steigern und damit ins Finale einziehen. Hier überraschte die letztjährige deutsche W15-Meisterin im Siebenkampf und Hochsprung, Svea Funcke vom TV Jahn Walsrode,  jedoch alle "gesetzten" Favoritinnen mit einem fulminanten Start-Ziel-Sieg in herausragenden 7,67 Sek. Milana blieb trotz einer weiteren Steigerung auf 7,87 Sek. knapp zwei Hundertstelsekunden hinter Maja Kamara vom TV Jahn Brinkum nur die undankbare "Blechmedaille". Auch die 200 m-Meisterin Nicola Bröger musste in 7,73 Sek. die Überlegenheit der Ausnahmeathletin vom TV Jahn Walsrode anerkennen und mit dem zweiten Platz Vorlieb nehmen.


In der U20 schon gut behauptet


Bei den eine Woche später ausgetragenen Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Potsdam „schnupperte“ Milana Litau schon mal in die ältere Altersklasse U20 und schaffte es über die 60 m-Kurzsprintstrecke nach 7,88 Sek. im Vorlauf und 7,89 Sek. Im Halbfinale sogar bis in B-Finale, wo sie nach 7,92 Sek. Rang drei erreichte.


Über die 200 Meter-Hallenrunde schaffte sie es aus ihrem Vorlauf nach 26,22 Sek. dagegen diesmal nicht, als 14. aus dem Feld der 29 Langsprinterinnen in einen der beiden Finalläufe der acht Schnellsten einzuziehen.